Die Gnade sei mit allen

Die Gnade sei mit allen,
die Gnade unsers Herrn, des Herrn,
dem wir hier wallen, wallen
und sehn sein Kommen gern.

Auf dem so schmalen Pfade
gelingt uns ja kein Tritt,
es gehe seine Gnade, Gnade
denn bis zum Ende mit.

Auf Gnade darf man trauen,
man traut ihr ohne Reu;
und wenn uns je will grauen, grauen,
so bleibt's: der Herr ist treu.

Damit wir nicht erliegen,
muss Gnade mit uns sein;
denn sie flößt zu dem Siegen, Siegen
Geduld und Glauben ein.

So scheint uns nichts ein Schade,
was man um Jesum misst;
der Herr hat eine Gnade, Gnade,
die über alles ist.

Bald ist es überwunden
nun durch des Lammes Blut,
das in den schwersten Stunden, Stunden
die größten Taten tut.

Herr, lass es dir gefallen,
noch immer rufen wir:
die Gnade sei mit allen, allen,
die Gnade sei mit mir!

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