Herr, ich sehe deine Welt

Herr, ich sehe deine Welt,
das weite Himmelszelt,
die Wunder deiner Schöpfung.
Alles das hast du gemacht,
den Tag und auch die Nacht;
ich danke dir dafür.

Berge, Flüsse und die Seen,
die Täler und die Höhn
sind Zeichen deiner Liebe.
Sonne, Wolken, Sand und Meer,
die loben dich so sehr,
sie preisen deine Macht.

Darum bete ich dich an,
weil ich nicht schweigen kann;
die Freude füllt mein Singen.
Staunend habe ich erkannt:
ich bin in deiner Hand,
und du lässt mich nicht los.

Auch die Menschen sind von dir
und haben Leben hier
durch deine große Güte.
Fühlen, Wollen und Verstand,
sind Werke deiner Hand,
entstammen deinem Plan.

Ist der Mensch auch sehr entstellt,
weil er die Sünde wählt,
du willst ihn nicht zerstören.
Deine Liebe macht ihn frei von aller Tyrannei,
wenn er auf dich vertraut.

Darum bete ich dich an,
weil ich nicht schweigen kann;
die Freude füllt mein Singen.
Staunend habe ich erkannt:
ich bin in deiner Hand,
und du lässt mich nicht los. -

Herr, weil du der Herrscher bist
und alle Menschen siehst,
bin ich in dir geborgen.
Kleinste Wesen in der Welt,
das große Sternenzelt hälst du in deiner Hand.

Du reagierst auch unsre Zeit
und bald ist es so weit,
dann wirst du sichtbar kommen.
Mit uns sehnt sich die Natur
und alle Kreatur nach deiner Herrlichkeit.

//: Darum bete ich dich an,
weil ich nicht schweigen kann;
die Freude füllt mein Singen.
Staunend habe ich erkannt:
ich bin in deiner Hand,
und du lässt mich nicht los. ://

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