Guter Hirte! welch Erbarmen

Guter Hirte! welch Erbarmen,
Welche Liebe wohnt in Dir!
Gabst Dein Leben für die armen
Schäflein, die verirret hier.
Aus der Wüste Nacht und Grauen,
Von des Elends breiter Bahn,
Trägst Du uns zu sel'gem Schauen
Auf den Achseln himmelan.

Dass uns Heil und Rettung werde,
Wurdest Du die Gnadentür.
Rufst mit Namen Deine Herde,
Gehst voran, sie folget Dir.
Nie, weil Du Dich hingegeben,
Werden sie verloren gehn,
Weil Du selbst bist unser Leben,
Werden ewig wir bestehn.

Keine Macht auf dieser Erde
Raubt uns Deine Liebe jetzt.
Sichtet Satan auch die Herde,
Nichts ist da, was uns verletzt.
Keine Macht kann Deinen Händen,
Keine Macht des Vaters Hand
Uns entreißen, uns entwenden,
Ew'ge Gnade knüpft das Band.

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