So nimm denn meine Hände

So nimm denn meine Hände
und führe mich
bis ich den Lauf vollende
und ewiglich.
Ich kann allein nicht gehen,
nicht einen Schritt:
wo du wirst gehn und stehen,
da nimm mich mit.

In deine Gnade hülle
mein banges Herz
und mach es endlich stille
in Freud' und Schmerz!
Lass ruhn zu Deinen Füßen
Dein schwaches Kind!
Es will die Augen schließen
und glauben blind.

Wenn ich auch gleich nichts fühle
von Deiner Macht,
Du bringst mich doch zum Ziele
auch durch die Nacht:
so nimm denn meine Hände
und führe mich
bis ich den Lauf vollende
und ewiglich!

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